Neues von RaS

Offener Brief an die Mitglieder der Bezirksversammlung Altona

Sehr geehrte Damen und Herren!

Heute Abend fällt Ihnen die historische Aufgabe zu, als erstes parlamentarisches Gremium von Bedeutung auf kommunaler Ebene über die Senatsdrucksache „Masterplan Mitte Altona“ eine Bewertung abzugeben. Zwar erfolgt die Planung auf Landesebene, wo auch endgültig entschieden wird, dennoch werden die Planer der BSU und die Investoren sich im weiteren Verfahren zukünftig immer wieder auf Ihre heutige Bewertung und Empfehlung berufen.

Updates zu Kohlekraftwerk, Trasse, Monopol- 28.1.12

Kohlekraftwerk Moorburg

Viele wissen es schon seit April letzten Jahres: Es gibt ein richtiges Problem dort mit dem eingebauten, neuartigen Stahl für die beiden Kessel, also einem Kernstück der Anlage.

Mietenwahnsinn in Aktion: der Hamburger Mietenspiegel 2011

Der Mietenspiegel ist de facto ein Mietsteigerungsspiegel – das zeigt auch der gestern erschienene neue Mietspiegel für Hamburg. Die AG Mieten dokumentiert das Ausmaß der Mietsteigerungen in einer Gegenüberstellung der Mietenspiegel von 2009 und 2011 und stellt 10 Forderungen an die Hamburger Wohnungspolitik. Der Hamburger Mietenwahnsinn muss ein Ende haben!

12 Forderungen an die Stadt Hamburg

Bild: Tina Fritsche

Stadtentwicklung gibt es nur noch mit, durch und für die Bewohner_innen: Die 1. Stadtteilversammlung SOS St. Pauli hat zwölf glasklare, scharfe Forderungen zum Wohnen und Planen in Hamburg aufgestellt. Heute wurden sie an die Pforte der Finanzbehörde geschlagen, auf dass sie noch lange durch die Gänge dieser Trutzburg hallen.

Aus den Initiativen

UNSER HAMBURG – UNSER NETZ: Volksentscheid ist beantragt

Die Hamburgerinnen und Hamburger können mit der nächsten Bundestagswahl, voraussichtlich im September 2013, selbst über die vollständige Übernahme der Hamburger Strom-, Gas- und Fernwärmenetze in die Öffentliche Hand entscheiden.

Mietenwahnsinn stoppen - bei der SAGA/GWG!

Nach dem schon vor zwei Jahren die Mieten sofort nach Veröffentlichung des Mietenspiegels stark erhöht wurden, folgt entgegen gegenteiligen Aussagen des SAGA-GWG Pressesprechers "dass es eine Mieterhöhung nicht auf Knopfdruck geben würde" dieser Schritt nun leicht verspätet.

Der Hamburger Süden in Zeiten der IBA: Aufruf zur Nichtbeteiligung an einer städtischen Höherverwertungsstrategie

Die Stadtteile Wilhelmsburg und Veddel sind im Jahr 2013 Schauplatz der Internationalen Bauausstellung (IBA) und der Internationalen Gartenschau (IGS). Was sich zunächst liest wie die zufällige Auswahl von Schauplätzen, stellt sich als von zwei privat agierendenden städtischen GmbHs durchgeführte konzentrierte Form der Stadtentwicklung dar. Sie hat zum Ziel, die vormaligen Schmuddelecken im Süden der Stadt attraktiv aufzubereiten und eine marktgängige Reformulierung des Images dieser Gebiete vorzunehmen.

Frappant Verein stellt sich eine Zukunft vor

Der Frappant Verein hat ein Konzept zum verbleib in der Viktoria Kaserne vorgelegt. Näheres erfahrt ihr HIER.

Bahnhof Altona: Der neue Tunnel – die Einflugschneise für die künftigen Ikea-Kunden

Nun ist es raus, wie die neue Einflugschneise für die Möbelhaus-Kunden aussieht, der Architekten-Wettbewerb entschieden: Keine Händler, keine Punks mehr. Alle Podeste und Treppen werden abgebaut, eine Verlängerung der Rampe ist aber nicht vorgesehen (o.k. – nicht für Rollis geeignet)  Ob die bisherigen Händler ein neues Ladengeschäft bekommen, ist ungewiss. Und Ikea bezahlt wahrscheinlich einen Teil vom Tunnel-Neubau.

Pressespiegel

Abriss der Esso-Häuser (Hamburg 1)

22. June 2011

Wenn es um die Interessen ihres Stadtteils geht, ist mit St. Paulianern nicht zu spaßen. Seitdem bekannt wurde, dass die legendäre Esso-Tankstelle auf dem Kiez und die dahinter liegenden Wohnblocks vom Abriss bedroht sind, regt sich Widerstand.

"Ein starkes Stück Hamburg" (Hamburger Abendblatt)

22. June 2011

Die Initiative gegen das Ende der Esso-Häuser bekommt immer mehr Unterstützung - Prominente plädieren für den Erhalt des sozialen Umfelds

Hausbesetzerin vor Gericht: Prozess-Party in Altona (Hamburger Abendblatt)

20. June 2011

Der Prozess um die Hausbesetzung an der Juliusstraße hat begonnen. Die Initiative "Recht auf Stadt" verabredete sich zur Party vor dem Gericht.

Karte der Konflikte um das Recht auf Stadt

 

"Recht auf Stadt" (RaS) ist ein Netzwerk aus 54 Hamburger Initiativen, die sich für bezahlbaren Wohnraum, städtische Freiräume, eine wirklich demokratische Stadt und die Erhaltung von öffentlichen Grünflächen einsetzen; für das Recht auf Stadt für alle BewohnerInnen – gegen Gentrification und neoliberale Stadtentwicklung. Weiter...

Nächstes Vernetzungstreffen: Siehe Termine.

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Das Netzwerk Recht auf Stadt hat keine Sprecher_innen. Für konkrete Fragen bitte die Initiativen direkt kontaktieren.

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