Pressespiegel

Abriss der Esso-Häuser (Hamburg 1)

22. June 2011

Wenn es um die Interessen ihres Stadtteils geht, ist mit St. Paulianern nicht zu spaßen. Seitdem bekannt wurde, dass die legendäre Esso-Tankstelle auf dem Kiez und die dahinter liegenden Wohnblocks vom Abriss bedroht sind, regt sich Widerstand.

"Ein starkes Stück Hamburg" (Hamburger Abendblatt)

22. June 2011

Die Initiative gegen das Ende der Esso-Häuser bekommt immer mehr Unterstützung - Prominente plädieren für den Erhalt des sozialen Umfelds

Hausbesetzerin vor Gericht: Prozess-Party in Altona (Hamburger Abendblatt)

20. June 2011

Der Prozess um die Hausbesetzung an der Juliusstraße hat begonnen. Die Initiative "Recht auf Stadt" verabredete sich zur Party vor dem Gericht.

Kiez-Bewohner: „Wir lassen uns nicht vertreiben!“ (Mopo)

16. June 2011

Alteingesessene St. Paulianer sind auf den Barrikaden: Sie kämpfen für ihre Wohnhäuser über der legendären Esso-Tanke am Spielbudenplatz. Die 110 Wohnungen sollen abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden.

Esso-Häuser sollen bleiben (Welt)

16. June 2011

Am Mittwoch lud die Initiative Esso-Häuser - wir sind kein Objekt zu einem Pressegespräch, um ein Gutachten zu präsentieren, aus dem hervorgeht, dass die Gebäude nicht zwingend abrissfällig seien

Die Einmischung von unten kann sich wieder lohnen (Hamburger Abendblatt)

4. June 2011

Beim "Recht auf Stadt"-Kongress geht es um kreative Formen des Bürgerprotestes - Neu sind die Ideen und Probleme nicht, die Veränderungen im sozialen Gefüge einer Stadt mit sich bringen können. Doch neu für Hamburg ist, dass die Politik in den vergangenen zwei Jahren Lernfähigkeit bewies und dass der Widerstand, von unten und aus unterschiedlichsten Bevölkerungsschichten kommend, reale und oft erstaunliche Ergebnisse auslöste.

Städte in Bewegung (taz)

2. June 2011

KOMMENTAR VON ANDREJ HOLM Das Zauberwort Stadt hat in den letzten Jahren von Kiel bis Freiburg und von Berlin bis Wuppertal einen erstaunlichen Mobilisierungsschub bewirkt und zu lokalen Bündnissen geführt, die es seit der längst eingeschlafenen Sozialforumbewegung nicht mehr gegeben hat. Derzeit treffen sich Hunderte AktivistInnen aus Stadtteilgruppen, Mieterinitiativen und stadtpolitischen Netzwerken zum bundesweiten "Recht auf Stadt"-Kongress in Hamburg, um sich über ihre Ziele und Strategien auszutauschen.

Wie Städte schöner sein könnten (Neues Deutschland)

1. June 2011

Vom 2. bis 5. Juni wird in Hamburg beim Kongress »Recht auf Stadt« jede Menge Geplantes und Ungeplantes stattfinden.

Plötzlich wieder Aufstand (taz)

1. June 2011

Künstler besetzen ein Altbauquartier, Anwohner kämpfen gegen eine Ikea-Ansiedlung. Städtischer Protest hat in Hamburg seit zwei Jahren an Fahrt gewonnen. Ein Rückblick.

Die Große Bergstraße im Wandel "Wo sollen wir denn jetzt hin?" (taz)

30. May 2011

Von der neuen Ikea-Filiale steht noch kein Stein. Der Umbau der Großen Bergstraße hat dennoch längst begonnen. Mehreren Mietern ist schon gekündigt worden.
Kommentar: http://taz.de/1/nord/hamburg/artikel/1/weise-fuer-immer/

Ein Anspruch an die Bewegungen selbst (analyse & kritik)

20. May 2011

Zur Theorie und Praxis der internationalen Kämpfe um das Recht auf Stadt - Unter dem Motto Recht auf die Stadt konstituieren sich weltweit neue städtische Protestbewegungen, die gegen die neoliberale Hegemonie eigene Ansprüche an den städtischen Entwicklungen einfordern.

Wohnen auf Rädern bleibt verboten (taz)

19. May 2011

Die SPD lehnt eine Novellierung des Bauwagengesetzes in der Bürgerschaft ab. Eine Lösung für den Wilhelmsburger Platz "Zomia" soll am nächsten Donnerstag präsentiert werden.

Contra Ausgrenzung per Mietpreis (junge Welt)

2. May 2011

Linke demonstrierten in Berlin und Hamburg für das »Recht auf Stadt« und gegen Vertreibung

Enthüllt – der Vertrag zur Roten Flora (Hamburger Abendblatt)

29. April 2011

Die Botschaft ist klar, wenn sich morgen um 15 Uhr am Schulterblatt Teilnehmer zur Demonstration “Stadt selber machen” treffen: “Die Flora ist nur im Konflikt zu haben”, sagte Florian Rolf, einer der Flora-Sprecher.

Pressekonferenz vom 28.04.2011 zur Hamburger Demonstration am 30. April - Stadt selbst machen

28. April 2011

FSK-Mitschnitt der Pressekonferenz vom 28.4.; Mit Beiträgen von Rote Flora, Wagenplatz Zomia, Gängeviertel, Kampagne Mietenwahnsinn stoppen, Die Leute Real + Wunschproduktion, Initiative Esso Häuser, No BNQ, Altopia und Altonaer Plattform gegen Verdrängung. (Podcast von freie-radios.net)

Stadtretter formieren sich (taz)

28. April 2011

Das Netzwerk "Recht auf Stadt" kündigt Demonstrationen gegen Räumungsambitionen für die Rote Flora und den Bauwagenplatz Zomia an. Mit acht SprecherInnen war das Podium des Netzwerks "Recht auf Stadt" für eine Pressekonferenz eigentlich zu groß konzipiert - es zeigt aber zugleich, dass es stadtentwicklungspolitisch an diversen Orten brennt.

"Scholz bleiben unsere Türen verschlossen" (Hamburger Abendblatt)

5. April 2011

Gemeinsam mit Flora-Sprecher Andreas Blechschmidt gab Aktivist "Florin" dem Abendblatt ein Interview, in dem es um die Zukunft der Flora geht.

Protestaktion vor Grundbuchamt - Rotfloristen gliedern sich ein (taz)

28. March 2011

Weil der Verkauf droht, versuchen die Besetzer der Roten Flora klar zu machen, dass sie nicht nur für ihr Projekt, sondern für eine andere Gesellschaft kämpfen.

Einstürzende Neubauträume (Spiegel Online)

25. March 2011

Völker, schaut auf diese Ruinen! Eigentlich soll der Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg zum internationalen Vorzeigequartier umgebaut werden - derzeit verkommen dort aber ganze Siedlungen. Türkische Familien und hanseatische Rentner machen jetzt gemeinsam mobil gegen den Immobiliengiganten Gagfah.

Demonstration gegen Wohnungsmurks (Hamburger Abendblatt)

25. March 2011

Während die IBA Leuchtturmprojekte baut, vergammeln viele Gagfah-Wohnungen in Wilhelmsburg. Der Unmut unter den Mietern der 1682 Gagfah-Wohnungen im Wilhelmsburger Bahnhofs- und Korallusviertel wächst

Spekulationen um die Rote Flora (Neues Deutschland)

23. March 2011

Spekulationen über die Zukunft des autonomen Zentrums: Der Besitzer will das Gebäude verkaufen und die Nutzungsbindung als Kulturzentrum kippen. Die Stadt erklärt, niemand habe vor, etwas zu ändern. »Die Idee der Roten Flora ist unverkäuflich und unbezahlbar«, sagt Andreas Blechschmidt (...)

Poker um die Rote Flora (taz)

17. March 2011

Klausmartin Kretschmer, Besitzer der Roten Flora will offenbar um die Zukunft des besetzten autonomen Stadtteilzentrums feilschen. Kretschmer hat den Notar und Ex-SPD-Bürgermeister Henning Voscherau mit einer "Grundbuchbereinigung" beauftragt.

Neue Wohnungen und alter Ärger (Hamburger Abendblatt)

26. January 2011

Was hat der Bezirk Altona vor? Was wurde aus den Plänen für 2010? 2011 starten über den Bezirk verteilt eine Reihe von Wohnungsbau-Projekten: (...)

Neuer Entwurf für die Alte Rindermarkthalle - Viel Lärm um Lärm (taz)

26. November 2010

Der Bezirk Mitte trennt sich wohl von seinen Musikhallen-Plänen am Neuen Kamp auf St. Pauli. Entwürfe sehen nur wenige Wohnungen vor - dafür sei es zu laut. Offenbar verabschiedet sich der Bezirk Mitte von seinen Plänen, auf dem Areal der alten Rindermarkthalle eine Musikhalle für 4.000 Besucher zu bauen. Denn gegen die laufen die Anwohner Sturm

Neues Anwohner-Konzept für Bernhard-Nocht-Quartier (taz)

5. November 2010

Die Initiative "No BNQ" präsentiert neue Pläne und hofft, dass die Stadt mitspielt "Freundlich übernehmen" will die Anwohnerinitiative "No BNQ" das Bernhard-Nocht-Quartier im Rücken der Hafenstraßen-Häuser.

"So geht es: Umwandlung in der Neustadt" (Die Welt)

25. October 2010

"Ginge es nach dem Wunsch der Demonstranten, müsste dieses Beispiel Schule machen: Ein Bürokomplex in der südlichen Neustadt soll abgerissen werden und Platz machen für bis zu 150 neue Wohnungen." schreibt die Welt. Schule machen? Nur, wenn es Sozialwohnungen sind.

"Droht ein neuer Häuserkampf?" (mopo)

19. October 2010

Die Mopo beschäftigt sich mit der vorübergehenden Besetzung des Hauses Juliusstr. Ecke Schulterblatt und versucht, den Protest gegen Leerstand heute mit den Hausbesetzungen der 80er Jahre in Beziehung zu setzen.

"Es geht um ein urbanes Rauschen" (Jungle World)

14. October 2010

"Sind Künstler Agenten der Gentrifizierung? Ein Gespräch mit dem Soziologen Klaus Ronneberger über die Theorie der creative class und die Proteste im Hamburger Gängeviertel." Ronneberger betrachtet die Rolle der Kulturarbeiter erfreulicherweise differenzierter, als man es bisher aus vielen polemischen Artikeln zu dieser Frage kennt.

"10 000 Unterschriften gegen Isebek-Umgestaltung" (Hamburger Abendblatt)

14. July 2010

Kurzer Bericht im Abendblatt, wie es nach dem erfolgreichen Bürgerbegehren der Isebek-Initiative weitergeht.

"Zentrum gegen Schickimickisierung" (Neues Deutschland)

12. July 2010

"Hamburgs Protestbewegung gegen die Gentrifizierung hat dieser Tage einen bedeutenden Erfolg erzielt. Der selbstverwaltete Stadtteiltreff »Centro Sociale« am Schanzenviertel bekam nach zähen Auseinandersetzungen nun einen Mietvertrag für fünf Jahre mit Option auf weitere fünf Jahre Verlängerung", schreibt Neues Deutschland. Der Artikel verweist auch auf den Protest gegen die St. Pauli Music Hall und die Ballermannisierung der Schanze.

 
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