8000 fordern: Mietenwahnsinn stoppen – Wohnraum vergesellschaften!

Die gestrige Demo war ein Riesending: Schätzungsweise 8000 Hamburger_innen zeigten auf einem fünfstündigen Zug vom Millerntor nach Ottensen, dass sie von der bisherigen Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik die Nase voll haben. Mietenwahnsinn stoppen, Wohnraum vergesellschaften, Nehmen wir uns die Stadt, Zomia bleibt, Keine Aufwertung der Elbinsel, Karo-Wohnraum fair-genossenschaften... – die Forderungen ließen an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Für Bilder, Videos und Berichte...


Schöne Bilderserien gibt's u.a. von Leerstand zu Wohnraum zur Demo sowie von Rasande Tyskar zur Demo und zur SOS-St. Pauli-Prozession zum Millerntor.


Video von Feuerloescher TV:

Video der Rede zur Wohnungsnot in Hamburg vom obdachlosen Max Bryan, die viele bewegt hat:

Video von utopieTV (42 Min, mit vielen Redebeiträgen):


Wenn ihr selbst Bilder und Videos gemacht habt oder eure Sicht der Dinge hier posten wollt, schickt uns einen Hinweis an info@rechtaufstadt.net

Eine ausführliche Dokumentation gibt es auf mietenwahnsinn.rechtaufstadt.net.


Die 12 Thesen, die der "Orden der sanften Überredungskunst" auf der Demo rezitiert hat:

1. Alles was sie planen und verhandeln, alles was sie bauen und verkaufen wollen, gehört auf den Prüfstand.

2. Über all ihre Vorhaben müssen wir öffentlich Rat halten.

3. Planung ist unser aller Angelegenheit. Sie darf nicht das Vorrecht von Bürokraten, Parteifürsten und Bankiers sein.

4. Die Straßen, die Plätze, der Bahnhof und das Flussufer dürfen nicht in den Besitz von Einzelnen fallen.

5. Was immer sie bauen: Sie müssen anzeigen, welchen Nutzen die Gemeinschaft davon hat.

6. Neue Gebäude sollen nur errichtet werden, wenn der Mietzins niedrig ist.

7. Wo der Mietzins niedrig ist, sollen sie nicht abreißen!

8. Die Armen und Gemeinen haben ein Recht auf Wohnen,
diesem Recht ist Genüge zu tun.

9. Mietwucher ist zu verbieten.

10. Um die Vielfalt der gemeinen Geschäfte zu schützen, müssen wir die Macht der Ketten und der Global Player brechen.

11. Die Stadt möge alle auf dem Markt feilgebotenen Häuser schätzen und kaufen, um den Mietzins niedrig zu halten.

12. Der Leerstand von Häusern ist wider das Gesetz.
Die Besetzung des Leerstands ist im Sinne aller.

Friede den Hütten, Krieg den Palästen!

(zur Langfassung der Thesen)

Hamburg, Germany
Share/Save

Bilder

Kommentar hinzufügen

  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Zulässige HTML-Tags: <a> <b> <p> <br /> <i> <em> <strong> <blockquote> <cite> <code> <img> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd> <br> <p> <div> <br> <h4>
  • Twitter-style @usersnames are linked to their Twitter account pages.
  • Twitter-style #hashtags are linked to search.twitter.com.
  • You may insert videos with [video:URL]

Weitere Informationen über Formatierungsoptionen

Aktionen

parade-plakat     Der Aufruf zur Parade
     für das Recht auf Stadt auf
     am 18. Dez. 2009 wurde von
     mehr als 120 Gruppen in Hamburg
     unterstützt. Rund 4000 Menschen
     nahmen teil.       
                  
                           

 

workshop-plakat     Der zweitägige Workshop
     im Centro Sociale am
     20. und 21. Juni 2009 wurde
     die Initialzündung für die
     Gründung des Netzwerks
     "Recht auf Stadt".
                     
                          

 

demo-plakat    Das erste Zeichen, das sich
    in Hamburg etwas Neues anbahnt:
    Am 13. Juni 2009 gingen 1500 
    Menschenauf die Straße,
    um zu zeigen:
    "Die Stadt gehört allen."
                   
                      

 

 
Twitter: @rechtaufstadt (Hashtag #rashh)
Mailingliste: RaS-Vernetzung
Das Netzwerk Recht auf Stadt hat keine Sprecher_innen. Für konkrete Fragen bitte die Initiativen direkt kontaktieren.

Aktive Themen